Urlaub im Emirat Fudschaira

Das unbekannte Emirat Fudschaira als lohnenswertes Reiseziel

Im Osten der Halbinsel Musandam liegt am Indischen Ozean das Emirat Fudschaira. Es ist nur 1150 Quadratkilometer groß und beheimatet 140.000 Einwohner, die in einem der 50 Dörfer wohnen.

Die 70 Kilometer lange Küste wird immer wieder von Exklaven Omans und des Emirats Schardschas unterbrochen.

Breite Strände, eine blühende Landwirtschaft sowie der Hafen jenseits der Straße von Hormuz kennzeichnen die Bedeutung des Emirats Fudschaira.

Die Haupteinnahmequelle ist der Obst- und Gemüseanbau, Viehzucht und Fischfang.

Entlang des breiten Strands wurden mehrere Hotels errichtet in deren Restaurants und Fitnesseinrichtungen sich auch wohlhabende Emiriti treffen.

Man trifft im Emirat Fudschaira nur wenige europäische Besucher. Für diese ist vor allem der Palast des Emirs interessant. Dieser liegt in der Al Njaimat Road am westlichen Ende der Stadt.

 In der Altstadt steht die Ruine des alten Forts. Schattige Plätze zum Ausruhen während eines Spaziergangs findet man im Public Garden.

In der Al Nakheel, Ecke Al Salaam Street befindet sich ein kleines Museum, welches Keramik aus der islamischen Epoche, beduinische Waffen sowie Alltagsgegenstände des 19. Jahrhunderts ausstellt.

Ein beliebtes Ausflugsziel für Muschelsammler und Krebsliebhaber ist die südlich gelegene, zu Schardscha gehörende Bucht Khor Kalba, ein Meerarm, der sich tief ins Landesinnere erstreckt.

Von Khor Kalba aus führt die Al Wadah Road über die Grenze ins benachbarte Oman. Der Grenzübertritt ist problemlos.

Zeit für einen Fotostopp sollte man auf der Fahrt von Fudschaira auf der südlichen Straße Richtung Westen nach Masafi einplanen. Nach 28 Kilometern erreicht man die Stadt Bithna. An dem Aussichtsplatz hat man einen schönen Blick hinunter auf das Wadi und auf das Fort.

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